1. April 2025

Beim „RegioSalon“ stand die Zukunft von Freiflächen im Fokus

Krefeld. Die Zukunft von Freiräumen in der Region war Thema der ersten Veranstaltung „RegioSalon“ im Gare de Neuss. Mehr als 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, unter anderem aus der Stadt Krefeld, kamen zusammen, um Fragen rund um das Thema Freiräume zu diskutieren: Wie können sie besser genutzt werden? Welche Potenziale bieten vermeintliche Restflächen für Umwelt, Erholung und Stadtentwicklung? Das 2016 gegründete „RegioNetzWerk“, das die Veranstaltung organisiert hatte, nahm damit erstmals das Thema Freiraumentwicklung in den Fokus. Bisher lag der thematische Schwerpunkt auf Siedlungs- und Mobilitätsentwicklung.

Drei Fachvorträge gaben Denkanstöße. So warf Landschaftsarchitekt Carlo Becker einen umfassenden Blick auf die Entwicklung von Landschaftsräumen – von der historischen Bedeutung über aktuelle Herausforderungen des Klimawandels bis zur Notwendigkeit, Freiräumen wieder mehr Wert beizumessen. Christoph Hölters, Beigeordneter der Stadt Neuss, stellte die geplante Landesgartenschau 2026 in Neuss vor. Er betonte die städtebauliche Relevanz innerstädtischer Freiflächen. Zum Abschluss berichteten Yvo Kortmann, Patron des Van Gogh Nationalparks, und Paul van der Velden, Geschäftsführer von Nature for Health, über das niederländische Vorzeigeprojekt: In einem dicht besiedelten Raum mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung entstand ein innovativer Nationalpark, getragen von engagierten Akteuren – ein Modell für zukunftsfähige Freiraumentwicklung.

Im Anschluss wurde beim informellen Austausch rege diskutiert, welche Rolle Freiflächen in der Region spielen – und wie auch scheinbar unwirtliche Räume zwischen Autobahnen und Gewerbegebieten neu gedacht werden können. Das „RegioNetzWerk“, gegründet 2016, vereint die Städte Duisburg, Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch, Neuss, Ratingen sowie den Kreis Mettmann. Ziel ist es, durch abgestimmtes regionales Handeln voneinander zu lernen, gemeinsame Strategien
zu entwickeln und mutige Planungsansätze zu fördern.

Weitere Informationen und aktuelle Entwicklungen gibt es unter www.regionetzwerk.net.

Quelle: Stadt Krefeld